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Der atlantische Hering gehört zu den interessanten Arten der Meere

1 Mai 2013 Keine Kommentare PDF

Der atlantische Hering (Clupedia Harengus) gehört zu den heringsartigen Fischen und zwar zu den sog echten Heringsarten. Er ist in zahlreichen Gebieten des Atlantiks, z. B. bei Biskaya, Südwestisland, Grönland, South Carolina etc. verbreitet. Der Fisch lebt in Schwärmen und kann eine Größe bis zu 45 cm und ein Gewicht von bis zu einem kg erreichen.

Der atlantische Hering ernährt sich zunächst von Algen

Später auch von kleinen Tieren wie Krebsen usw. Er lebt in Tiefen bis zu 360 m. In tieferen Meeresregionen hält er sich vorwiegend tagsüber auf und folgt nachts seinen Beutetieren in höher gelegene Meeresbereiche. Es ist erwiesen, dass die Fische hören und selbst auch Geräusche hervorbringen können. Allerdings können sie keinen Ultraschall wahrnehmen. Atlantische Heringe werden im Alter zwischen 3 und 7 Jahren geschlechtsreif und können ein Alter bis zu 20 Jahren erreichen.

Die Laichplätze des atlantischen Herings

Diese befinden sich in Tiefen zwischen 40 und 70 m. Der Laich der weiblichen Tiere wird in den geeigneten Meeresbereichen abgelegt und danach von den männlichen Tieren befruchtet. Der befruchtete Laich sinkt auf den Meeresboden ab und klebt bis zum Schlüpfen der Larven an Steinen etc. Die Larven schlüpfen bei einer Meerestemperatur von 9 Grad Celsius. Der atlantische Hering ist seit vielen Jahrhunderten ein überaus beliebter Speisefisch und war z. B. in Zeiten der Hanse ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Sauer oder in Salzlake

Eingelegt aber auch gebraten ist er gegenwärtig immer noch ein beliebter Speisefisch. Um die Bestände vor Überfischung zu schützen, bestehen in Europa Fangquoten, die leider nicht immer die notwendige Beachtung finden. Weltweit ist der Anspruch und Bedarf an Fisch als Nahrungsmittel stark angestiegen, da man davon ausgeht, dass es sich hierbei um eine durchaus gesunde Lebensweise handelt. Gesund ist es allerdings nicht für die Fischbestände und schon gar nicht, wenn man davon ausgehen muss, das bestimmte Sorten in Zuchtbecken überzüchtet werden. Denn dies wiederrum sorgt für kranke Tiere, die wir Menschen dann zu uns nehmen. Ob das gewünscht ist, stelle ich an dieser Stelle einmal konkret in Frage.

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