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Der Seeadler und seine Heimatgefilde

22 Februar 2013 Keine Kommentare PDF

Zu den majestätischsten Seevögeln zählt neben verschiedenen Geierarten auch der Seeadler (Haliaeetus Albicilla).

Der Vogel, der zur Familie den habichtartigen Greifvögeln gehört, lebt in den Ozeanbereichen Eurasiens von Grönland bis zum Pazifik. Er ernährt sich von Fisch, Wasservögeln und Aas und war in den 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts fast ausgestorben. Dem Bestand hatte starke Bejagung, Verringerung des Lebensraums und das Insektizid DDT zugesetzt. Inzwischen haben Zuchtprogramme und Bemühungen zur Wiederansiedlung der Tiere in ihrem Lebensraum dazu geführt, dass sich die Population in manchen Regionen wieder erholt hat.

Seeadler leben häufig an den Ozeanen, z. B. an der Ostsee,

aber sie sind auch an anderen großen Gewässern wie Seen oder in Flusslandschaften heimisch.  Der Seeadler ist mit einer Körperlänge von 74 bis 94 cm und einer Flügelspannweite von 193 bis 244 cm ein sehr imposanter Greifvogel. Die weiblichen, erwachsenen Tiere sind größer und schwerer als männliche Seeadler. Die Jungtiere sind nach ihrem Schlüpfen dunkelbraun und werden im Verlauf der ersten fünf Lebensjahre immer heller, bis sie hellbraunes und ockerfarbenes Gefieder haben. Ihr Schwanz ist kurz und weiß und daher im Flug häufig nicht sichtbar.

Seeadler sehen Steinadlern zwar sehr ähnlich

Aber beispielsweise ihr Flugbild ermöglicht eine gute Unterscheidung. Seeadler passen ihre Ernährungsgewohnheiten dem regionalen Nahrungsangebot an. So variiert das Futter auch von Jahreszeit zu Jahreszeit. So jagen Seeadler in nördlichen Revieren von Frühjahr bis Herbst mehr Fisch und im Winter verstärkt Seevögel. Seeadler sind durchaus in der Lage auch recht große Fische oder Seevögel wie Eiderenten zu erbeuten. Die faszinierenden Tiere in ihrer majestätischen Flug- und Lebensweise zu beobachten, kann sehr interessant sein, so dass es sich lohnt, einige Zeit für diese Beobachtung aufzuwenden.

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