Die Schönheit von 1001 Nacht verschwindet zusehends im Nichts
Wer kennt sie nicht, die Geschichten von 1001 Nacht, die uns als Kinder fasziniert haben? Doch wer sich einmal genauer informiert erkennt, dass Gold und Juwelen nicht die Schätze sind, die Arabien zu bieten hat. Denn diese verstecken sich unter dem Meeresspiegel – dort, wo nur wenige Menschen danach suchen. Das Meer bietet eine unglaubliche Vielfalt von Korallengärten in zauberhaften Farben und eine Artenvielfalt, wie man sie nur an wenigen Orten weltweit finden kann. Nur schade, dass das Ökosystem immer mehr von der Ölindustrie angegriffen und nachhaltig gefährdet und zerstört wird.
Die Geheimnisse des Meeres, die Taucher ebenso im Winter wie auch im Sommer ergründen können
Sind dem Wechsel der Jahreszeiten auf erstaunliche Weise unterworfen. Im Sommer locken üppige Landschaften und Wälder aus Seetang und im Winter zeigen sich bunte und unvergesslich zauberhafte Korallenriffe, die die Geheimnisse von 1001 Nacht auf eine ganz andere Weise repräsentieren. Zu den Traditionen Arabiens gehörten viele Jahre lang das Perlentauchen, welches jedoch in der heutigen Zeit eher selten noch zu finden ist, und die Seefahrt – doch gerade auch diese Tradition wurde in der heutigen Zeit vor allem durch das Ölgeschäft weitestgehend verdrängt und dient nunmehr der modernen Wohlstandsvermehrung, an die sich auch die Ozeane und das Ökosystem anpassen mussten – und dies nicht auf positive Weise.
Was früher eine gewisse Romantik beherbergte,
ist in der heutigen Zeit geprägt durch Überfischung, Umweltverschmutzung und durch Schädigung des Meeresbodens, die durch Schwimmbagger entstehen, die ihre Spuren hinterlassen. Gerade auch die Küstengebiet-Umgestaltung durch künstliche Inseln belastet das Ökosystem immer stärker und sorgt dafür, dass von der arabischen 1001 Nacht Romantik nur noch Erinnerungen bleiben. Die Zeiten von Märchen und romantischen Gefühlen scheint vorbei. Die Industrialisierung schafft neue Geschichte. Geschichten, die wir sicherlich nicht unseren Kindern erzählen werden, die diese jedoch für sich erleben müssen.











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