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19. Juli 2013 – 13:25 | Kommentare deaktiviert für Kampagne Expedia Weltrekord Speed Dating

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Vom Leben der Orcas

Eingereicht on 5. September 2012 – 18:21No Comment

 

Orca (Orcinus) bezeichnet den sogenannten großen Schwertwal,

der zur weitverzweigten Familie der Delphine gehört. Die Bullen können bis zu 9 m groß werden, während die Weibchen mit einer Größe von etwa 7,7 m deutlich kleiner sind, so dass man die Geschlechter recht gut unterscheiden kann. Den Namen Schwertwal verdanken die Tiere ihrer dreieckigen Finne, die bei den Bullen bis zu 1,8 m hoch sein kann. Orcas haben eine auffällige schwarz-weiße Färbung. Ihre Körperoberseite ist schwarz mit einem grauen Sattel hinter der Finne, der  Bauch und ein Fleck bei jedem Auge sind weiß. Da jedes Tier eine charakteristische Färbung aufweist, werden Orcas in der Forschung gern über Fotoidentifikation unterschieden.

 

 

Orcas gehören zu den Zahnwalen und sind demnach Beutegreifer.

Sie ernähren sich von Fisch, Meeressäugern wie Robben oder auch anderen Walen. Sie jagen in Gruppen, zu denen unterschiedlich viele Tiere gehören können. Orcasippen jagen weltweit, kommen aber in tropischen Gewässern recht selten vor, während sie im Nordatlantik, Nordpazifik und im Polarmeer eher zuhause sind. Orcas leben und jagen häufig in Küsten nahen Bereichen. Da Orcas verschiedener Regionen bezogen auf Körperbau, Kommunikation,  Jagdverhalten und Beute voneinander gut unterschieden werden können, werden diese verschiedenen Gruppen als Ökotypen bezeichnet und erforscht und können auch anhand dieser Kriterien unterschieden werden.

 

Bei jungen Schwertwalen liegt die Sterblichkeitsrate mit 43% sehr hoch,

was meist auf äußere Einwirkungen zurückzuführen ist. Da Orcas aber keine natürlichen Feinde haben, können Weibchen auch bis zu 90 Jahre und Bullen bis zu 60 Jahre alt werden. Die mittlere Lebensdauer der weiblichen Tiere liegt bei 50 Jahren und die der Bullen bei 30 Jahren. Die Beinamen Killer- oder Mörderwal haben Orcas von den Walfängern wegen ihrer brutal anmutenden Jagdmethoden bekommen. Diese beziehen sich jedoch nicht auf Menschen, wie einige Unwissende bereits vermutet haben, sondern lediglich auf die Tiere, die ohnehin in das Beutechema des Orcas fallen.

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